Dem iPhone wird Apple wohl noch nicht so bald die erwartete 200-Megapixel-Kamera einbauen. Über diesen Schritt war zuletzt verschiedentlich spekuliert worden, zumindest 2027 wird es damit aber wohl nichts, sagt ein Leaker.
Apple wird einem Medienbericht zufolge frühestens ab 2028 eine Telekamera mit 200 Megapixeln in seinen iPhones einsetzen. Zwar habe der Konzern entsprechende Sensoren bereits in Prototypen getestet, eine Markteinführung sei jedoch noch mehrere Jahre entfernt, berichtet der bekannte Leaker „Digital Chat Station“.
Demnach arbeitet Apple aktuell weiter an einer Periskop-Kamera mit hoher Auflösung, legt den Fokus aber offenbar stärker auf optische Verbesserungen wie Flexibilität beim Zoom und bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen statt auf maximale Megapixelzahlen.
iPhone 18 Pro ohne großen Kamerasprung
Für die kommende Generation wird daher zunächst kein Technologiesprung in dieser Richtung erwartet. So soll das nächste Pro-Modell weiterhin auf eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit variabler Blende sowie eine ebenfalls 48-Megapixel-Telekamera setzen, die mit größerer Brennweite und verbesserter Lichtstärke arbeitet.
Frühere Einschätzungen, wonach ein 200-Megapixel-Sensor bereits kurzfristig zum Einsatz kommen könnte, gelten inzwischen als überholt. Auch Analysten sehen eine Einführung erst gegen Ende des Jahrzehnts als realistisch an.
Zum Vergleich: Samsung nutzt entsprechende Sensoren bereits seit 2023 in seinen Topmodellen. Eine höhere Auflösung ermöglicht grundsätzlich detailreichere Bilder sowie größere Spielräume beim Zuschneiden und Drucken von Fotos.


